Bürgerinitiative Fuldatal

Keine Kurve Kassel

Wissenswertes


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07.04.2019

Kurve Kassel vs. Neue Seidenstraße - Teil II

Am 25. Februar 2019 fand der erste Runde Tisch in Vellmar statt. Neben den Bürgerinitiativen, den Fachverbänden und den Bürgermeistern der betroffenen Gemeinden waren auch Bundes- und Landtagsabgeordnete vertreten.
Nachdem die DB Netz AG am Anfang darauf beharrte, dass man gegen den Beschluss des Bundestages zum Bundesverkehrswegeplan keine Chance hätte, wurde nach längerer intensiver Diskussion zugesagt, die Alternative Altenbeken – Northeim – Nordhausen zu untersuchen. Das Ergebnis hierzu soll im Juli/August vorgestellt werden.
Die Zeit bis dahin ermöglicht den Bürgerinitiativen und allen anderen Betroffenen, die teilweise bereits formulierten Argumente und Forderungen zu begründen.
Alle Bürgerinitiativen tauschen sich - ebenso wie die Bürgermeister - untereinander aus.
Außerdem finden Kontakte mit den Gemeinden an der „Sollingstrecke“ statt - denn bei Ausbau dieser Strecke könnte dies positive Auswirkungen auf den dortigen Personenverkehr geben. Auch eine Verbesserung der Infrastruktur durch Änderungen bei unbeschrankten Bahnübergängen könnte erwartet werden.

Doch zuerst noch zu einer grundsätzlichen Überlegung:
Angeblich ist die „Neue Seidenstraße“ für den Güterverkehr ein Jahrhundertbauwerk.
Wieso plant man dann die Kurve Kassel als eingleisige Strecke? Sie kommt zweigleisig an und führt zweigleisig weiter. Ausweichstrecken reichen u.E. bei dem geplanten Zugaufkommen nicht aus.
Die Strecke in Ihringshausen ist bereits viergleisig: zwei Nahverkehrsgleise, die zwei ICE-Gleise umschließen. Das zusätzliche Einfädeln des Güterverkehrs dürfte erheblichen Flächenbedarf erfordern und ist - wenn man die Örtlichkeit betrachtet -aufgrund der Bebauung und der Planvorgaben nicht erkennbar.
Die drei vorgestellten Varianten bringen erhebliche Beeinträchtigungen für die Fuldataler Ortsteile. Neben steigender Lärmbelästigung würden insbesondere entlang der Strecke Kassel – Hann. Münden Erschütterungen zunehmen.
Der Regierungspräsident hat in seinem Anschreiben an die DB darauf hingewiesen, dass alle drei Routen durch Bergwerksfelder belastet sind. Zum Teil hat Über-/ und Untertagebau stattgefunden.
Die Bürgerinitiative hat nun als ersten Schritt eine Unterschriftensammlung begonnen. Wir werden im Laufe der nächste Wochen Listen auslegen und einige Mitglieder der Bürgerinitiative werden Sie auch vielleicht aufsuchen.
Wenn auch Sie mithelfen wollen, können Sie unter folgenden Telefonnummern Kontakt aufnehmen:
Helga Heinemann 0561 811943
Gerhard Milerski 0561 58532064
Nadine Helbach 0561 92023504
Maria Brandstetter 05607 213



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